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08.07.2020

Neue Broschüren und Infoblätter der Initiative Elektro+

Im Juni 2020 wurden neue Informationen zu nachfolgenden Themen für Wohngebäude veröffentlicht:
- Förderung elektrischer Haustechnik
- Ladeeinrichtungen zur E-Mobilität
- Gefahrenmelder

Förderung elektrischer Haustechnik in Wohngebäuden

Für Maßnahmen zur Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien in Wohngebäuden gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Sowohl der Bund als auch die Bundesländer unterstützen Bauherren und Sanierer mit einer Vielzahl von Förderprogrammen und Einzelförderungen bei der Umsetzung ihrer Neubau- und Modernisierungsprojekte. Ziel ist die Erhöhung der Neubauquote und eine signifikante Steigerung der Sanierungsrate im Gebäudebestand. Nur über die Erfüllung dieser Ziele können langfristig angelegte und ambitionierte europäische und nationale Klimaschutzziele erreicht werden. Der Austausch alter und ineffizienter Heizungsanlagen steht dabei ebenso im Fokus wie der Ausbau von erneuerbaren Energien und Speicherlösungen im Strom- und Wärmemarkt. Darüber haben im Zusammenhang mit einzelnen Förderprogrammen auch sozialpolitische Themen eine große Relevanz, z. B. die Förderung altersgerechter Assistenzsysteme für ein umgebungsunterstütztes, gesundes und unabhängiges Leben oder die Unterstützung von Verbrauchern beim Einbruchschutz. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung von Mobilität und Ladeinfrastruktur.

Ladeeinrichtungen zur E-Mobilität für Wohngebäude

In unserer Gesellschaft findet gerade ein tiefgreifender Systemwechsel hin zu emissionsfreier Mobilität statt. Alternative Antriebe werden von Bund, Ländern und Energieunternehmen gefördert. Die Zustimmung wächst und die Absatzzahlen steigen langsam, aber kontinuierlich an. Wie bei fossil betriebenen Fahrzeugen muss es, analog den Tankstellen, Ladeeinrichtungen geben, die eine nutzerfreundliche Bewegungsfreiheit im Alltag garantieren. Neben dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur sind es vor allem Ladeeinrichtungen im privaten Bereich, die dann eine flächendeckende Infrastruktur garantieren sollen.

Da es sich bei der Elektromobilität um ein zukünftig stark an Bedeutung gewinnendes Thema handelt, sollten Bauherren bereits entsprechende Vorkehrungen für Ladeeinrichtungen an Neubauten treffen, selbst dann, wenn man heute noch gar kein E-Fahrzeug besitzt. Wer sich für zu Hause eine Ladeeinrichtung errichten lassen will, muss gerade in der Vorbereitungs- und Planungsphase wichtige Punkte beachten. Wer dies erst später umsetzen will, sollte zumindest im Rahmen der Baumaßnahme vorbereitende Maßnahmen treffen, die den späteren Kostenaufwand deutlich reduzieren.

Gefahrenmelder für Wohngebäude

In den eigenen vier Wänden fühlen wir uns geschützt und gut aufgehoben. Sicher ist es aber erst dann, wenn es einen ausreichenden Schutz vor Gefahren wie Feuer, Rauch, Wasser oder giftigen Gasen gibt. Für die verschiedenen Gefahrenquellen stehen Gefahrenmelder zur Verfügung, die in jedem Wohngebäude unkompliziert installiert werden können. In den meisten Fällen ist der Einbau eine freiwillige Maßnahme, im Falle des Rauchwarnmelders ist die Installation verpflichtend vorgeschrieben.

Die Unterlagen können über die nachfolgenden Links aus dem internen Bereich heruntergeladen werden:

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