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21.11.2022

Netzsicherheit, Schnittstellen und Zusammenarbeit

Am 7. November 2022 trafen sich die Landesinstallateurausschüsse der Bereiche Gas/Wasser und Elektro in Dortmund zu einer gemeinsamen Sitzung. Im Fokus stand der Austausch zwischen Netzbetreibern und den Spitzen der Fachverbände des Elektro- und SHK-Handwerks NRW.

Anfang November fand erstmalig eine Landesinstallateurausschusssitzung mit Beteiligung der BDEW-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen und beider Gewerke, Sanitär Heizung Klima (SHK) und Elektro, statt. Den Vorsitz hatten Heinrich Klocke, Geschäftsführer Stadtwerke Düren, (Gas/Wasser) und Roger Filges, Bielefelder Netz, (Elektro). „Der BDEW NRW begrüßt als Vertreter der Gas- und Stromnetzbetreiber eine engere Abstimmung des Handwerks. Dies hilft Kundenlösungen zu optimieren und Prozesse zu vereinheitlichen“, erklärt Holger Gassner, Geschäftsführer der BDEW-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Im Austausch wurde schnell deutlich, dass die aktuellen Problemstellungen, insbesondere rund um die Eintragung in das jeweilige Installateurverzeichnis des Netzbetreibers, viele Parallelen aufweisen und zukünftig gemeinsam besprochen werden sollten.

Weitere Herausforderungen stellen sich durch neue bzw. angrenzende Tätigkeitsbereiche der beiden Gewerke: Gemeint sind Technologien wie Wärmepumpe, Photovoltaik und übergreifende Elektroanwendungen. Der politische Wille, die hohe Verbrauchernachfrage und das sich wandelnde Portfolio der Industrie wird das SHK- und Elektro-Handwerk in Zukunft deutlich näher zusammen und ins Gespräch miteinander bringen.

„Wir haben einige Unternehmen, die die Leistungen des SHK- und E-Handwerks aus einer Hand anbieten. Je nach Kernkompetenz ist dieses nicht nur sinnvoll, sondern notwendig“, so Martin Böhm, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW. „Hier sorgt der Markt also bereits dafür, dass unsere Gewerke näher zusammenrücken. Ebenso ist auf Innungsebene häufig bereits ein Annäherungsprozess zu beobachten.“

„Ich bin sehr froh, dass es endlich gelungen ist, im Interesse der Betriebe beider Gewerke und der Netzbetreiber, alle an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam die vielen Herausforderungen anzugehen. Ziel ist es, langfristig allen Beteiligten die Arbeit zu erleichtern und darüber hinaus die Sicherheit der Netze zu gewährleisten. Ich hoffe, dass dies der Startschuss für eine engere Zusammenarbeit des Elektro- und SHK-Handwerks ist“, bekräftigt Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK NRW.

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