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11.05.2021

Kompakt und vielfältig

Die vom ZVEH veranstaltete nationale EMA-Tagung – 2021 wurde sie erstmals in virtueller Form abgehalten – war ein voller Erfolg und glänzte mit einem Teilnehmerrekord und einer Vielzahl spannender Vorträge.

Ein Tag, 14 Vorträge und in der Spitze mehr als 100 Teilnehmer – allein die Zahlen der nationalen, in diesem Jahr in Kooperation mit der Fachzeitschrift „ema“ veranstalteten EMA-Tagung 2021 sprechen für sich. Denn obwohl die eigentlich in Leipzig geplante Veranstaltung Corona-bedingt in den digitalen Raum verlegt werden musste, beeindruckte sie mit einer Themen- und Referentenvielfalt und rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen. So schalteten sich in der Spitze mehr als 100 Teilnehmer zu den Vorträgen und Diskussionen zu, darunter nicht nur Innungsmitglieder, sondern auch Vertreter von Industrie- und Herstellerunternehmen sowie Nicht- Innungsmitglieder. Für Letztere war die Teilnahme kostenpflichtig.

Zeit für den Erfahrungsaustausch
Moderiert wurde die eintägige Veranstaltung am 6. Mai 2021 von ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle und ZVEH-Technik-Referent Daniel Erdmann, die nicht nur die Referenten begrüßten und professionell zu den einzelnen Themenblöcken überleiteten, sondern auch durch die anschließenden Austauschrunden führten. Dabei meisterte das Duo mühelos die Herausforderung, genug Raum für Diskussionen und den bewährten Erfahrungsaustausch zu bieten, ohne angesichts des strammen Programms – auf der Tagesordnung standen 14 Vorträge – die Uhr aus den Augen zu verlieren.

Viel Beifall gab es auch für die hochkarätig besetzten Vorträge, bei denen Experten aus Unternehmen wie SEW EURODRIVE, U.I. Lapp, Sphera Solutions, SCHLEICH oder TorqueWerk Spezialthemen, Trends und Aspekte aus insgesamt vier Themenblöcken – Elektrische Maschinen und Antriebe, Datenmanagement, Innung & Verband und Umweltaspekte – beleuchteten. Da die Tagung virtuell stattfand, konnten, auch das ein großer Gewinn, als Vortragende sogar EMA-Experten aus Finnland (ABB) und Kuwait (PDS) gewonnen werden.

Blick auf künftige Entwicklungen & Trends
Im Rahmen der achtstündigen Veranstaltung wurden nicht nur die Frage beantwortet, wie sich ein Motor individualisieren oder möglichst energiesparend konstruieren lässt, sondern auch, welche Auswirkungen die DC-Technik oder auch die Kreislaufwirtschaft auf EMA-Betriebe haben und wie sich die Branche für neue Herausforderungen rüstet. Dazu zählt beispielsweise auch die Chance, über eine im Aufbau befindliche Datenbank neue Wartungsservices oder Dienstleistungen aus dem Bereich „Predictive Maintenance“ anbieten zu können.

Richtung Zukunft wies auch die Vorstellung der neuen, ganz auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgerichteten Kampagne der E-Handwerke sowie die Präsentation von Inhalten aus der neuen Ausbildungsordnung, in die zum Beispiel Neuerungen aus den Bereichen mobile E-Motoren und Brennstoffzellen aufgenommen wurden. Fazit: Obwohl im virtuellen Raum abgehalten, war die Tagung ein voller Erfolg. Lediglich die fehlende Möglichkeit zum von den Teilnehmenden sehr geschätzten persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre wurde von den EMA-Experten schmerzhaft vermisst.      

Quelle: ZVEH

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