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12.03.2024

E-Handwerke mit sehr positiver Bilanz zur Light + Building 2024

Mit fast 152.000 Besuchern unterstrich die Light + Building 2024 in beeindruckender Weise ihren Ruf als Weltleitmesse und bedeutender One Stop Shop für Information und Kontaktpflege.

Zentrale Anlaufstelle für Innungsmitglieder und Interessierte: der Gemeinschaftsstand der E-Handwerke.

Bild: ZVEH
Besuch aus Rheinland-Pfalz: Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, besuchte am Sonntag den Gemeinschaftsstand der E-Handwerke und ließ sich durch das E-Haus führen.

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Die Smart-Living-Professional-Award-Preisträger 2024 (v. l. n. r.): Stefan Ehinger (ZVEH-Präsident), Alexander Brack und Johannes Bär (Geschäftsführer element GmbH), Adalbert Neumann (Vorstandsvorsitzender WI SL), Melanie Nienhaus und Marco Nienhaus (Geschäftsführer Elektrotechnik Marco Nienhaus GmbH & Co. KG), Martin Backmeyer (Geschäftsführer Elektroanlagen Borchert GmbH) und Hans Auracher (ZVEH-Vizepräsident und Vorsitzender der ArGe Medien im ZVEH).

Bild: ZVEH

Am Stand der E-Handwerke herrschte sechs Tage lang reger Betrieb: Innungsmitglieder, E-Markenpartner, Vertreter von Herstellern und aus dem Großhandel, (potentielle) Auszubildende sowie zahlreiche Politiker nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit der e-handwerklichen Organisation.

Von der aktuell eher gedrückten Stimmung in der deutschen Wirtschaft war während der Light + Building 2024 (03. bis 08.03.) wenig zu spüren. Im Gegenteil: Die Branche betonte fast demonstrativ die Stärke des dreistufigen Vertriebs und das mit Energiewende und Digitalisierung verbundene Potential, stellte die gewerkeübergreifende Arbeit im Zuge der Sektorkopplung in den Vordergrund und setzte so einen selbstbewussten Kontrapunkt zu den durchwachsenen Wirtschaftsnachrichten.

„Die Messe hat der Branche einen starken Auftritt verschafft, den diese in einen dynamischen Schub umgesetzt hat. Die E-Handwerke sehen die Leitmesse Light + Building mit einer sehr starken Beteiligung e-handwerklicher Besucher als ihren Marktplatz für Sektorkopplung mit internationaler Strahlkraft“, so ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser.

Dass die Branche in Aufbruchstimmung ist, zeigte sich auch im Rahmen des traditionellen Partnertreffs am Montagabend (04.03.), den ZVEH-Präsident Stefan Ehinger und der VEG-Vorstandsvorsitzende Ulrich Liedtke im Beisein von Wolfgang Marzin und Iris Jeglitza-Moshage, beide aus der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH, vor rund 400 Gästen eröffneten.

Neue App, neue Tools – am Stand der E-Handwerke war viel los
Der Gemeinschaftsstand der E-Handwerke in Halle 11.0 – hier waren der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) mit der Innung Frankfurt und die Landesinnung Saarland der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke vertreten – war Anlaufstelle für die Innungsmitglieder, aber auch für alle, die sich für eine Mitgliedschaft in der e-handwerklichen Organisation interessierten.

Für Andrang sorgte hier nicht nur die Tatsache, dass Besucher sich einen Testzugang für die neue App „Mein-E-Handwerk“ sichern konnten, sondern auch der Stand des e-handwerklichen Start-ups mda, das neben bereits bekannten Tools wie Elektro1 oder dem E|Konfigurator und der Schnittstelle LeanConnect auch ganz neue Features und Partner präsentierte (s. auch Pressemitteilung vom 27.02.) und damit bewies, dass die Digitalisierung in den E-Handwerken bereits einen hohen Reifegrad erreicht hat.

3 Minister gaben sich die Ehre
Auch die Politik zeigte großes Interesse an den E-Handwerken: So waren Minister aus allen drei beteiligten Bundesländern am Gemeinschaftsstand der E-Handwerke zu Gast. Neben Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, die sich am ersten Messetag (03.03.) viel Zeit nahm, um sich durch das E-Haus führen zu lassen, schauten im Lauf der Messe auch Kaweh Mansoori, hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, sowie sein saarländischer Kollege, Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie, in Halle 11.0 vorbei und suchten das Gespräch mit den Verantwortlichen der e-handwerklichen Organisation auf Landes- und Bundesebene. Zentrales Thema waren dabei die Fachkräfte-Qualifizierung, aber auch der Bürokratie-Abbau, die Sektorkopplung und die mit Digitalisierung- und Energiewende verbundenen Herausforderungen. Ein Thema, das auch die Hessenschau in den Vordergrund stellte, die am Sonntag im E-Haus einen Beitrag zum Thema „Energieeffizienz“ drehte.

Klimahandwerke rücken näher zusammen
Ganz neu war 2024 ein vom ZVEH initiiertes „Treffen der Klimahandwerke“. So fanden sich auf Einladung von ZVEH-Präsident Stefan Ehinger und ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser am Dienstag (05.03.) mit Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Alexis Gula, Präsident des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks, Heribert Baumeister, Bundesinnungsmeister des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV Kälte), und Dietrich Asche, BIV-Kälte-Geschäftsführer sowie Vertreter weiterer Klimagewerke zu einem „Runden Tisch der Klimahandwerke“ ein. Ebenfalls anwesend: Rainer Reichhold, Präsident der Handwerkskammer Stuttgart sowie des Baden-Württembergischen Handwerkstages, Bernd Elsen, Vizepräsident der Handwerkskammer Trier, und Thomas Bürkle, Vizepräsident des ZVEH und derzeit Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums des Zentralverbandes der Deutschen Handwerke (ZDH).

Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), der wegen der parallel zur Light + Building stattfindenden „Dach + Holz“ nicht teilnehmen konnte, betonte in einer Videobotschaft die Bedeutung von Verbändekooperationen – und gab damit das Thema für die rund zweistündige Gesprächsrunde vor. Tenor der Veranstaltung, der weitere folgen sollen: Die Klimahandwerke bündeln ihr Know-how und stellen sich gemeinsam für künftige Herausforderungen auf.

ZVEH, ZVDH, BG BAU und BG ETEM mit gemeinsamer Vereinbarung
Welche Früchte Kooperationen – wie die E-Handwerke sie bereits mit dem ZVSHK, dem BIV Kälte und dem ZVDH pflegen – tragen können, zeigte der Abschluss einer Vereinbarung durch den ZVEH, den ZVDH, die BG BAU und die BG ETEM am Donnerstagabend (07.03.): Im Rahmen einer Live-Schalte zwischen der Light + Building in Frankfurt und der Dach + Holz in Stuttgart unterzeichneten Vertreter der vier Organisationen eine Vereinbarung zur sicheren Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern (s. auch Pressemitteilung vom 08.03.).

E-Haus mit Innovationen
Highlight des Gemeinschaftsstandes war auch 2024 wieder das E-Haus der E-Handwerke, das in diesem Jahr einen Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie „Netzorientiertes Steuern und variable Tarife“ legte und damit Antworten auf die Fragen vieler Besucher/-innen rund um die Parahgraph-14-Regelung (SteuVE) lieferte.

Verleihung der Smart Living Professional Awards
Natürlich durfte im Messe-Programm der E-Handwerke auch die Verleihung der Smart Living Professional Awards nicht fehlen. Wie es Tradition ist, wurde der renommierte Preis am Montag (04.03.) in Kooperation mit der Wirtschaftsinitiative Smart Living e. V. (WI SL) und unterstützt von KNX verliehen. Ausgezeichnet wurden drei E-Unternehmen, die mit innovativen Smart-Home-Projekten erfolgreich das breite Anwendungsspektrum intelligenter Gebäudetechnik sichtbar gemacht haben (s. auch Pressemitteilung vom 06.03.).

Neue E-Markenpartner
Und auch neue E-Markenpartner konnte die E-Handwerks-Familie im Rahmen der Light + Building begrüßen: So besiegelten am Montag (04.03.) mit ZAPTEC und nobilé gleich zwei neue Mitglieder per Unterschrift ihren Beitritt zur Qualitätsallianz der E-Handwerke; die ENILUX-Gruppe erweiterte ihren bestehenden Vertrag (Pressemitteilung dazu folgt im März). Gemeinsam bewiesen sie damit: Das Qualitätsversprechen der Branche ist so aktuell wie nie.

Architektenforum widmet sich Thema „Licht“
Dass die Organisatoren des Architektenforums – der ZVEH, der Fachverband Licht im ZVEI und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen – mit dem diesjährigen Thema „Einfach nur Licht“ einen Nerv getroffen hatten, zeigte sich am Donnerstag (07.03.): Trotz des Bahnstreiks hatten sich rund 400 Besucher/-innen im Congress Center der Messe eingefunden, um den Vorträgen renommierter Licht-Experten zu lauschen.

Großes Interesse des Nachwuchses
Eine erfreuliche Bilanz konnten die E-Handwerke überdies in puncto Nachwuchs ziehen: Sowohl die E-Zubis-Werkstattstraße in Halle 9.1, als auch die in Zusammenarbeit mit der BG ETEM organisierten Arbeitssicherheitsseminare erfreuten sich großer Nachfrage. Darüber hinaus nutzten zahlreiche Auszubildende und Berufsschulgruppen die Gelegenheit, sich am Stand der E-Handwerke über Karrierechancen im E-Handwerk oder das digitale Berichtsheft zu informieren und an einer Führung durch das E-Haus teilzunehmen.

Quelle: ZVEH

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