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22.08.2019

100 Millionen Euro für die Ladeinfrastruktur

Beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können ab sofort neue Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden.

Bild: Shutterstock – guteksk7 / ArGe Medien im ZVEH

Um die Errichtung von weiteren bis zu 5.000 Schnell- und 5.000 Normalladepunkten zu fördern, stellt das BMVI jetzt in einem vierten Förderaufruf innerhalb des „Bundesprogramms Ladeinfrastruktur“ rund 100 Millionen Euro bereit.

Der Förderaufruf ist Teil eines größer angelegten Programms mit insgesamt 300 Millionen Euro, über das bis Ende 2020 insgesamt 15.000 öffentliche Ladestationen aufgebaut werden sollen, davon 5.000 Schnell- und 10.000 Normallladestationen. Die Förderung ist damit ein Beitrag zur Erreichung des noch ambitionierteren Ziels der Bundesregierung, bis 2020 einen Ausbau der Ladeinfrastruktur auf insgesamt 43.000 Ladepunkte (36.000 Normal- und 7.000 Schnellladepunkte) zu erreichen.

Der Förderaufruf ist auch für die Unternehmen der E-Handwerke interessant: Sie sind häufig in die Projektumsetzung involviert und können in ihrer Beratung auf die Möglichkeiten einer Förderung hinweisen.

Förderanträge können unter anderem von privaten Investoren sowie Städten und Gemeinden gestellt werden. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und bezieht sich nicht nur auf die Errichtung der Ladesäule, sondern auch auf den Netzanschluss und die Montage. Eine der Voraussetzungen für die Förderung ist, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind. Auch müssen sie mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Anträge auf Förderung müssen bis 30. Oktober 2019 eingereicht werden: foerderportal.bund.de/easyonline

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur:
www.now-gmbh.de/de/bundesfoerderung-ladeinfrastruktur/foerderrichtlinie-foerderaufrufe

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