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30.05.2018

Informationen zum BDSG

Am 25. Mai 2018 ist das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft getreten und sorgt gemeinsam mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bei allen Unternehmen für Handlungsbedarf.

Bei den Neuerungen handelt es sich im Wesentlichen um verschärfte oder neue Informations-, Prüf- und Dokumentationspflichten. Beispiele sind die Erstellung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten, der Abschluss von notwendigen Auftragsverarbeitungsvereinbarungen (AV) nebst der Erstellung eines AV-Verzeichnisses, die Einrichtung von Prozessen zur Wahrung der Betroffenenrechte (Sicherstellung der Informationspflichten, Auskunfts- und Widerspruchsrechte, Bereitstellungs-, Übermittlungs- und Löschpflichten).

Zur Einhaltung der neuen Datenschutzvorschriften sind beispielsweise folgende Punkte von den Unternehmen zu prüfen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen:

  • Prüfung und ggf. Bestellung eines Datenschutzbeauftragten
  • Erstellung der Verarbeitungsverzeichnisse
  • Abschluss der notwendigen Auftragsverarbeitungsvereinbarungen (AV) und Erstellung eines AV-Verzeichnisses
  • Risikobewertung „Datenschutz-Folgeabschätzung“
  • Einhaltung der Betroffenenrechte, z. B. Erteilung von Auskünften
  • Meldung von Datenpannen
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulung

Für die Innungsmitglieder der E-Handwerke NRW haben wir dazu wichtige Informationen (Merkblätter, Mustervordrucke, Beispiele etc.) zusammengestellt.

Nach erforderlichem Login finden Sie diese unter
www.feh-nrw.de/service/datenschutz-und-datensicherheit.html

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